Kartenset – Osho Transformationskarten

60 Karten mit Darstellungen von Gleichnissen aus den großen Weisheitstraditionen der Menschheit – Zen, Buddhismus, Sufismus, christliche und jüdische Mysthik, Tantra und Tao – weisen uns den Weg zu dem in allen Bereichen unseres täglichen Lebens versteckten Potenzial für Wandel und Erneuerung.

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Beschreibung

60 Karten mit Darstellungen von Gleichnissen aus den großen Weisheitstraditionen der Menschheit – Zen, Buddhismus, Sufismus, christliche und jüdische Mysthik, Tantra und Tao – weisen uns den Weg zu dem in allen Bereichen unseres täglichen Lebens versteckten Potenzial für Wandel und Erneuerung. Dieses Kartenset lebt wirklich von den wunderschönen, tiefgreifenden Geschichten.

Der Mensch lebt als Insel und hier liegt die Ursache für sein Leiden. Seit Urzeiten schon versucht der Mensch, sich von der Existenz unabhängig zu machen, doch das ist unmöglich, es liegt einfach nicht in der Natur der Dinge. Der Mensch ist weder unabhängig noch abhängig. In der Existenz gibt es nur wechselseitige Abhängigkeit: alles ist abhängig von allem. Es gibt keine Hierarchie, niemand ist niedriger und niemand höher. Die Existenz ist eine Gemeinschaft, eine nie endende Liebesgeschichte.

Doch die Vorstellung, dass der Mensch etwas Höheres ist, allen überlegen, etwas Besonderes, erzeugt Probleme. Der Mensch muss ein Nichts sein, der Mensch muss sich in der Fülle der Existenz auflösen. Erst, wenn wir alle Schranken fallen lassen, ist eine Verbindung möglich und diese Verbindung ist ein Segen. Eins zu sein mit dem Ganzen, ist genug. Das ist die Essenz von Religiosität.

Heraklit sagt: „Es wäre den Menschen nicht geholfen, wenn alles so geschähe, wie sie es sich wünschten.“ Solange du nicht mit dem Unerwarteten rechnest, wirst du niemals die Wahrheit finden, denn sie ist schwer zu entdecken und schwierig zu erreichen. Die Natur liebt es, sich zu verstecken. Das göttliche Orakel von Delphi spricht weder noch verheimlicht es etwas, es gibt Zeichen.

Die Existenz spricht keine Sprache und solange du von Sprache abhängig bist, kann es keine Kommunikation zwischen dir und der Existenz geben. Die Existenz ist ein Mysterium, das du nicht erklären kannst. Wenn du es versuchst, verfehlst du es. Man kann die Existenz nur leben, nicht denken. Sie ist eher wie Poesie, nicht wie Philosophie. Sie ist ein Zeichen, eine Tür. Sie zeigt etwas, aber sie sagt nichts.

Der Verstand bietet keinen Zugang zur Existenz. Wenn du über sie nachdenkst, kannst du endlos darüber nach denken, sie wird dir dennoch verschlossen bleiben, denn es ist genau dieses Denken, das im Wege steht. Denken ist eine private Welt, es ist dir eigen dann aber bist du eingeschlossen, eingekapselt, in dir selbst eingesperrt. Denkst du nicht mehr, existierst du auch nicht mehr; du bist nicht länger eingeschlossen. Du öffnest dich, du wirst durchlässig, die Existenz kann in dich hinein fließen und du fließt in die Existenz.

Lerne zuzuhören – zuhören bedeutet, dass du offen bist, verletzlich, empfänglich, aber in keinster Weise denkend. Denken ist ein aktiver Vorgang. Zuhören ist passiv: du verwandelst dich in ein Tal und nimmst auf; du wirst zu einer Gebärmutter und empfängst. Bist du in der Lage zuzuhören, dann spricht die Natur zu dir, aber es ist keine Sprache. Die Natur verwendet keine Wörter. Wie aber teilt sie sich dann mit? Heraklit sagt, sie verwendet Zeichen. Da ist eine Blume: welche Bedeutung wohnt ihr inne? Sie sagt kein Wort, aber könnt ihr mit Sicherheit sagen, dass sie nichts sagt? Sie sagt viel, auch ohne ein Wort, sie überbringt eine wortlose Botschaft.

Um diese wortlose Botschaft zu verstehen, musst du selbst wortlos werden, denn Verständigung gibt es nur unter Gleichen, nur was gleich ist, kann miteinander in Beziehung treten.

Wenn du bei einer Blume sitzt, sei keine Person, sei eine Blume. Wenn du zu Füßen eines Baumes sitzt, sei keine Person, sei ein Baum. Wenn du ein Bad im Fluss nimmst, sei kein Mensch, sondern ein Fluss. Dann erhältst du Millionen von Zeichen. Und es ist nicht Kommunikation, es ist eine Gemeinschaft. Dann spricht die Natur, sie spricht auf tausend verschiedene Weisen, aber nicht in einer Sprache.

Kartenset
Königsfurter Urania
ISBN: 978-3-03819-148-3
Erscheinungsdatum: 1. Auflage 23.3.2006
Sprache: Deutsch
Paperback, 288 Seiten, 60 Karten (7×11 cm)

Zusätzliche Information

Größe 18 × 12 cm